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Der Wirtschaftsboom hat erst begonnen! Teil I

 

Die Welt ist umgeben von Problemen, über den Klimawandel, die Armut der Entwicklungsländer, die untragbaren Schuldenquoten der Staaten, aufkeimenden Krisenherde überall auf der Welt, die Vermüllung der Weltmeere und vieles mehr. Egal wo hin man blickt, überall existieren Treiber, wieso die Welt und die Weltwirtschaft vor dem Zusammenbruch stehen. Es scheint gar so, dass der Pessimismus immer weiter überhand gewinnt. Oftmals ist zu hören, dass ein weiterer Anstieg der Börsen nicht gerechtfertigt sei. Und weiter, dass die Märkte so hochstehen und eine Kurskorrektur bevorsteht. Ich möchte nicht ausschließen, dass eine kurzfristige Kurskorrektur jederzeit durch einen schwarzen Schwan möglich sei. COVID19 war und ist immer noch so ein schwarzer Schwan (ein Ereignis, mit dem keiner rechnen konnte). In der Rückschau haben wir noch alle schwarzen Schwäne überstanden und sind gestärkt daraus hervor gegangen.

 

Quelle: visualcapitalist.com

 

Ich sehe die Welt jedoch aus einem anderen Blickwinkel. Ich bin und bleibe optimistisch gestimmt für die Zukunft. Warum das so ist, erfährst du hier.

 

Diese dreiteilige Artikelserie soll uns zeigen, dass wir eigentlich vor dem größten Boom der Weltgeschichte stehen, es jedoch vor lauter Problemen nicht sehen. Es soll aufzeigen, dass in Summe die Wirtschaftskraft auch in den nächsten Dekaden weiter stark wachsen kann. 

 

Ich sehe folgende Treiber für die Zukunft. Die Belt and Road Initiative (BRI) und der damit verbundene Asien-, Afrikaboom, der Aufstieg von Milliarden Menschen in den Mittelstand, sowie die Durchdringung verschiedenster Technologien in allen Bereichen unseres Lebens.

 

Die Belt and Road Initiative (BRI), auch die neue Seidenstraße genannt, stellt das größte Infrastruktur Projekt der Welt dar und wurde erstmals im Jahr 2013 von der Regierung Chinas der Öffentlichkeit vorgestellt. Es soll der Auf- und Ausbau der interkontinentalen Handels- und Infrastruktur zwischen der Volksrepublik Chinas und über 60 weiteren Ländern Afrikas, Asiens und Europa dienen. So beschreibt Wikipedia die Belt and Road Initiative. Es handelt sich dabei aber nicht nur um eine einzelne Straße, sondern um ein Netz aus verschiedenen Transportwegen. Zu Land, zu Wasser wie auch auf Schienen sollen zukünftig Waren im- und exportiert werden. 


Die Seidenstraße nimmt immer mehr Gestalt an. Nebenbei treiben die chinesen unentwegt den Ausbau von Autobahnen und Eisenbahnlinien voran, bauen Gaspipelines sowie Kraftwerke und entwickeln neue Handelszentren, die bisher nicht an die Weltwirtschaft angeschlossen waren. 

 

Quelle: Merics.org

 

Das 850-1000 Milliarden Dollar Projekt umfasst Dimensionen, die das Wirtschaftswachstum global noch über Jahrzehnte vorantreiben könnte. Das zukünftige Handelsvolumen soll 2,5 Billionen US-Dollar betragen. 4,4 Milliarden Menschen leben in den über 60 Ländern, die die Initiative umfasst. Zum Vergleich, die USA hat etwa 328 Millionen und die EU etwa 514 Millionen Einwohner. Über 3 Milliarden Menschen könnten bis zum Jahre 2030 zur Mittelklasse gehören.

 

Auch wenn dieses Projekt stark in der Kritik steht, so glaube ich daran, dass es nicht mehr zu revidieren oder gar aufzuhalten ist. Die Sorge über eine wirtschaftliche Abhängigkeit des Westens gegenüber Chinas Ambitionen wächst. Auch die Sorgen um die ausufernden Schuldenquoten ist präsent und sollten nicht ignoriert werden, jedoch ist das für mich ein globales Problem. Kein isoliertes chinesisches Phänomen.

 

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der große Nutznießer dieses Projekts China sein. China wird mit diesem Projekt womöglich ein ökonomisches Fundament für das nächste Jahrhundert legen. Ray Dalio geht sogar so weit, dass er das größte Risiko darin sieht, jetzt nicht in China investiert zu sein. Das Forbes Magazin schreibt über die neue Seidenstraße, dass diese die existierenden Paradigmen, nach denen die Welt funktioniert, erschüttern wird. Das Projekt wird oftmals kleingeredet und erhält nur wenig Beachtung. Ich sehe das ganz anders, die enorme Größe der Investitionen übersteigt meine Vorstellungen bei weitem.

 

Aufgrund der Dimensionen, die diese Projekt umfasst, sehe ich starkes globales Wirtschaftswachstum für die nächsten Jahre, gar Jahrzehnte. Es besteht zwar ein nicht zu unterschätzendes Risiko, da China hier geostrategische, ökonomische und politische Ziele verfolgt. Jedoch wird der Effekt durch das Projekt die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen vermutlich kompensieren.

 

Im zweiten Teil wird es um den Aufstieg von Milliarden Menschen in die Mittelschicht gehen.

 

Wie siehst du das BRI Projekt? Siehst du die aktuellen Paradigmen, nach welcher unsere Welt funktioniert, in Gefahr? 



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